Fenwick Stats erklärt

Was ist Fenwick überhaupt?

Hier kommt der knallharte Fakt: Fenwick ist kein neues Eishockey-Trikot, sondern eine Messgröße, die das echte Spielgeschehen abbildet. Während Corsi jede Schussabsicht zählt, fokussiert Fenwick nur die Schüsse, die das Netz erreichen – also die gefährlichsten Aktionen. Und das ist der Grund, warum Trainer und Analysten Fenwick lieben.

Wie wird Fenwick berechnet?

Ganz simpel: Fenwick = (Shots on Goal + Missed Shots) – (Opponent Shots on Goal + Opponent Missed Shots). Kurz gesagt, du nimmst das, was du ins Tor bringst, und ziehst das ab, was dein Gegner ins Netz drückt. Keine komplizierten Formeln, nur roher, unverfälschter Druck.

Der Unterschied zu Corsi

Look: Corsi zählt alles, was du abfeuern kannst, sogar das, was daneben geht. Fenwick hingegen lässt die Luftschüsse weg – das spart dir tausende Datenpunkte, die nichts sagen. Resultat: Fenwick spiegelt die wahre Offensivkraft wider, weil nur echte Chancen zählen.

Warum Fenwick im Coaching unverzichtbar ist

Hier ist der Deal: Wenn du nur Corsi im Blick hast, spielst du mit einem verzerrten Bild. Fenwick zeigt dir, ob deine Mannschaft wirklich Druck ausübt oder nur herumfuchtelt. Das bedeutet bessere Entscheidungen beim Power-Play, gezieltere Wechsel und klarere Spielpläne.

Praxisbeispiel

Stell dir vor, Team A hat 30 Corsi-Shots, davon 10 verfehlt. Team B hat 25 Corsi-Shots, aber 20 davon trafen das Netz. Der Corsi-Score sieht Team A besser aus, doch Fenwick deckt auf: Team B erzeugt mehr echte Gefahr. Und das ist das, was du als Trainer sehen willst.

Wie du Fenwick in deine Analytik einbaust

Erstmal: Hol dir die Rohdaten von jedem Spiel, filtere die Missed Shots heraus, addiere die Shots on Goal und subtrahiere das Gegenüber. Dann: Setz den Wert ins Verhältnis zu den Gesamtspielminuten – das ergibt den Fenwick-Percentage. Dieser Prozentsatz ist dein neuer KPI.

Und hier ein kleiner Trick: Kombiniere Fenwick mit Expected Goals (xG), um zu prüfen, ob deine Schüsse nicht nur häufig, sondern auch qualitativ hochwertig sind. Das liefert dir die ultimative Insight-Matrix.

Häufige Fehler beim Fenwick-Reading

Erstens, zu viel Fokus auf den absoluten Wert, ohne Kontext. Zweitens, das Ignorieren von Situation-Factors wie Power-Play oder Penalty-Kill. Drittens, das Vergessen, dass Fenwick nur ein Teil des Puzzle ist – du brauchst noch Defensive-Metriken, um das Bild zu vervollständigen.

Der schnelle Fix für deine nächste Analyse

Hier ein letzter Tipp: Nutze das Tool von fenwick stats erklärt und lass dir die Daten automatisch berechnen. Du sparst Stunden, vermeidest Fehler und bekommst sofort handfeste Zahlen, die du im Teammeeting präsentieren kannst.